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Raubtiere wie wir  

Kann man in einer menschenleeren Welt seinen
Verstand bewahren oder ist die größte Bedrohung
plötzlich das eigene ich?

Der Roman

Inmitten einer Operation erwacht der erfolgreiche Betriebswirt Lukas und findet sich als einzigen Überlebenden unter Toten wieder. In einer menschenleeren Welt führt er einen verzweifelten Kampf gegen quälende Fragen, erschütternde Eindrücke und eine zerstörerische Einsamkeit. 

Fesselndes Buch

Auf den ersten Blick scheint “Raubtiere wie wir” ein typisches post-apokalyptisches Szenario zu schildern, doch schon bald entpuppt sich das Buch als tiefgründige Reflexion über das Wesen des Menschen und seine gesellschaftlichen Rollen. Es hinterfragt, was wirklich von Bedeutung ist und wie sehr unsere modernen Werte und Strukturen in einer veränderten Welt an Bedeutung verlieren können.

Christian Gehring hat mich mit seinem fesselnden Schreibstil, in eine eigene Welt entführt. Die Erzählung ist emotional mitreißend und lässt einen lachen, weinen und in atemloser Spannung verharren. Eine rührende, zunächst unmöglich erscheinende Freundschaft bereichert die Geschichte zusätzlich und verleiht ihr eine unerwartete Tiefe.

Ein großartiges Werk, das zum Nachdenken anregt und Lust auf mehr macht. Ich bin begeistert und hoffe auf weitere Veröffentlichungen! 


Metaebene ja, übersinnlich nein

Der letzte Mensch auf Erden, was dann? Kennt man schon alles, hm? Weit gefehlt. Als Freund von Endzeitgeschichten hat mich dieser Fund positiv beeindruckt. Keine Zombies, keine Aliens, kein letztes Gefecht, keine Verschwörung oder schiefgelaufene Experimente. Zudem spielt es ausnahmsweise mal nicht in den USA, sondern am Rhein. Klare Empfehlung für alle, die abseits des Mainstreams eine spannende und realistische, menschliche Geschichte wollen. Ich hab mich oft gefragt, was hätte ich gemacht? Das Setting ist einfach krass, auch ohne konstruierten Überbau. Eine Reise in die Gedanken des Protagonisten gepaart mit Survivalplot und Gesellschaftsreflektion. Ein kleiner Einschub am Ende macht dann doch weitere Welten auf. Runde Sache.


Das musst Du lesen!!!!

Wahnsinnig gut geschrieben, sehr spannend, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen!


Das Raubtier in uns

Als Lukas aus der Narkose aufwacht, ist nichts mehr, wie es war. Auf sich allein gestellt, nimmt er einen Überlebenskampf auf, der ihn in Grenzbereiche führt. Dank des flüssigen Sprachstils und spannenden Plots identifiziert man sich mit der Rolle des Lukas, auch wenn dieser in seinem moralischen Handeln unmerklich auf die schiefe Bahn gerät.

Christian Gehring entwirft in seinem furiosen Erstlingswerk eine Parabel des Menschen, der ohne soziale Bindung das misstrauische, gewaltbereite Raubtier in sich weckt.
 Doch wie in Thomas Hobbes „Leviathan“ gibt es eine Macht, die Wege kennt, die „Wolfs-Natur“ im Menschen aufzuspüren und die Ordnung unter den Menschen zu erhalten.

Christian Gehring zieht den Leser in ein dystopisches Szenario, in dem die krisenhaften Abgründe unserer Zeit amalgamiert sind und das Menschliche auf der Strecke bleibt. Er stellt sich und uns die Frage: Wann kippt die Moral, - und wann kippen wir selbst?


Toller Pageturner

Ein ganz außergewöhnliches Thema, das ich eigentlich nicht als Science Fiction bezeichnen würde, sondern einfach als ungeheuer spannenden Roman. Das Buch hat mich von der ersten Seite an total gefesselt, so dass ich jede freie Minute wissen wollte, wie es weitergeht. Das Ende ist völlig überraschend und zunächst verstörend, dann aber erleichternd. Ich denke heute - Wochen später - noch oft darüber nach, ob so etwas wirklich im realen Leben möglich wäreund was das dann für uns alle bedeuten könnte.

Der Autor schreibt in einer sehr schönen, klaren Sprache mit außergewöhnlich detailliertem Wortschatz, so dass ich viele Sätze bewußt mehrfach gelesen und genossen habe.

Ganz klare Leseempfehlung!